Deutsche Tornado Klassenvereinigung
Deutsche Tornado Klassenvereinigung  

Das Boot, der Tornado!

Bootsmaße
Länge üA:                     Breite üA:
6,10 m                          3,08 m
Freibord:                       Tiefgang:
ca. 0,40 m                     0,17 m / 0,76 m
Masthöhe:                     Gewicht (segelfertig): 
9,80 m                          155 kg

Segelfläche
Segelfläche am Wind:
21,84 (altes Rigg) 23,80 (neues Rigg) m²
 

Großsegel:                    Fock:                        Gennaker:
15,6 m²                          5,4 m²                       25 m²

Der Tornado ist als Katamaran die bisher schnellste Internationale Klasse. Wie alle Bootsklassen trägt er sein Klassenzeichen im Großsegel. Von 1976 bis 2008 war die Klasse olympisch.

Anfänge
Der Tornado wurde 1967 von dem Engländer Rodney March unter Mithilfe von Terry Pierce und Reginald White entwickelt. Zu der Zeit war es im Gespräch, einen Katamaran in die olympischen Segelboote aufzunehmen. In den Ausscheidungsrennen der ISAF besiegte der Tornado die anderen angetretenen Boote spielend, und wurde 1976 erstmals olympisch. Im November 2007 entschied sich die ISAF gegen einen Tornado-Wettbewerb bei den Olympischen Spielen 2012.[1]
Aufgrund der Anstrengung des Katamaransegelns wurde der Tornado lange Zeit ausschließlich von Männern gesegelt, allerdings haben sich in den letzten Jahren auch gemischte Teams(mixed Crews) unter die besten der Welt geschoben.
Die Hersteller sind bzw. waren: Marström (S), White Formula (GB), White (GB), Sailcraft England (GB), Phantercraft (GB), Glas (D), Denninger und Maile (D), Wallner (A), Steiner (A), Scheurer (CH), Boyer (CDN) und Windrush (CDN)
Zu den ersten Tornado Seglern in Deutschland zählte unter anderen :
Ferdinant Porsche, Harald Riegel, Ferdinant Piech, Jörg Spengler, Arthur Blum
Die ersten Deutschen Medallien Gewinner waren 1976 bei der Olympiade in Montreal (Kanada)
Jörg Spengler/Jörg Schmall  (Bronce)

Überarbeitungen der Bootsklasse]
Um das Boot auf die sportlichen Belange der heutigen Zeit zu trimmen, wurde er 2000 verändert. Er bekam ein zweites Trapez (für den Steuermann) und einen Gennaker mit 25 m² Segelfläche, außerdem wurde die Segelfläche des Großsegels auf 17 m², die der Fock auf 7 m² vergrößert
Ebenfalls wurde das Boot , als erster Katamaran, mit Selbstwender (Selftaker )  und Spibergesysten (Snuffer) ausgerüstet.
Durch diese Neuerungen wird der Tornado auch mehr von gemischten Teams ( mixed Crews) gesegelt
2005 wurde der Tornado mit einem Mast aus Carbon ausgestattet. Dies hat die Leistung des Boots weiter erhöht.
In dieser Ausführung wir das Boot aktuell auf Regatten gesegelt!

 

 

 


Quelle Wikipedia abgeändert durch Wolfgang Heinemann

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